AMA Supercross Arlington 2016 MSC Hennweiler

AMA Supercross Arlington 2016

In der Nacht von Samstag auf Sonntag stand das AMA Supercross in Arlington 2016 an. Man sagt, in Texas sei alles größer. Mit Blick auf das AT&T Stadion scheint das zu stimmen. Gut für Roczen & Co., denn unter dem riesigen Stadionbildschirm können die Herren sich ordentlich austoben. Einziges Hindernis für die ultimative Supercross-Fun-Party könnte jedoch der Boden werden, dem man eine gewisse Härte und nicht sehr viel Grip nachsagt. Die Streckenführung sollte jedoch passen, wie das animierte Kawasaki Streckenvideo zeigt:

AMA Supercross Arlington 2016 wieder mit Dungey an der Spitze?

Mit 22 Podien in Folge, darf man davon ausgehen, dass Ryan Dungey der Mann ist den es in der aktuellen Saison zu schlagen gilt. Natürlich kann noch viel passieren, schließlich haben wir erst 6 von 17 Veranstaltungen hinter uns, aber eines ist klar: Es wird immer schwieriger, den vor Selbstbewusstsein und Fitness strotzenden KTM Piloten aufzuhalten. Der zweitplatzierte Ken Roczen nach dem Endlauf in San Diego zur Situation: „Es steht außer Frage, dass wir Rennen gewinnen wollen. Aber das klappt leider nicht immer. Wir sind erneut auf dem Podium gelandet und ich bin nach wie vor unverletzt, das ist schon mal eine gute Ausgangsbasis. Die Saison ist noch lang und wir liegen nach wie vor nicht schlecht im Rennen.“ Mit 33 Punkten Rückstand auf Dungey, lag Jason Anderson mit der Werks-Husqvarna vor Arlington auf Rang drei der Tabelle. Dem Trainingspartner von Ryan Dungey fehlt es sicher nicht an Speed und er darf getrost als eine Überholmaschine bezeichnet werden, das Problem von Anderson sind seine Starts. Wer hätte das gedacht, nachdem Anderson in der Vorsaison beim Monster Energy Cup noch als Startgott tituliert wurde.

Ken Roczen letzte Woche auf dem Podium in San Diego 2016

Ken Roczen letzte Woche auf dem Podium in San Diego 2016

Der bisher härteste Kampf um Platz 1

Nach erfolgtem Start war es Ken Roczen, der sich den Holeshot sicherte und anschließend den Platz an der Sonne vor Dungey, Alessi und der restlichen Meute schnappen konnte. Dungey konterte noch in der ersten Runde. Doch Kenny gab nicht auf, stach in Runde 2 in das Vorderrad des amtierenden Champions und war wieder an der Spitze des Feldes zu finden. Danach wurde gefightet, wie man es sich als Fan nur wünschen kann. Das galt nicht nur für die beiden führenden Piloten, sondern auch für Überholmonster Jason Anderson, der sich vom sechsten auf den dritten Platz vorkämpfen konnte, während Roczen schlussendlich vor Dungey über die Ziellinie fuhr. Rang vier ging an Hondas Cole Seely, es folgten Tomac, Musquin, Millsaps und Pourcel.

Meisterschaftsstand nach 7 von 17 Veranstaltungen

1. Ryan Dungey, KTM – 166
2. Ken Roczen, Suzuki – 143
3. Jason Anderson, Husqvarna – 131
4. Cole Seely, Honda – 123
5. Eli Tomac, Kawasaki – 119
6. Chad Reed, Yamaha – 112