AMA Supercross Atlanta 2016

AMA Supercross Atlanta 2016

In der Nacht von Samstag auf Sonntag stand das AMA Supercross Atlanta 2016 an. Die Westküste (und damit auch die „250SX West Region Championship“) ist damit Vergangenheit, denn nun sind erst einmal die Ostküsten-Veranstaltungen dran. Wie der Racetrack für die Herren Dungey, Anderson & Co. aufgebaut war, zeigt das animierte Video:

Ryan Dungey ist schlagbar

Seit dem letzten Wochenende steht fest, dass Ryan Dungey auch dann geschlagen werden kann, wenn er in Führung liegt. Gelungen ist dieses Kunststück dem Deutschen Ken Roczen vom RCH Soaring Eagle/Jimmy John’s/Suzuki Factory Racing Team beim Arlington SX. Der Deutsche musste zwar KTM Pilot Ryan Dungey kurz passieren lassen, konnte sich jedoch schon in der zweiten Runde wieder an die Spitze setzen und den Sieg in einem sehr spannenden Rennen nach Hause fahren. „Es war super, dass ich endlich mal den Start gewinnen konnte“, freute sich der Sieger. „Aber Dungey war sofort hinter mir und hat die ganze Zeit Druck gemacht. Das Rennen war nicht einfach, an einigen Stellen der Strecke gab es guten Grip, in anderen Ecken war es hingegen sehr rutschig. Auch die Sprünge waren durchaus anspruchsvoll und man musste sehr genau fahren. Aber es war ein gutes Rennen! Ich habe alles gegeben und gewonnen. Ich hoffe das hat den Fans gefallen!“ Mit dem Sieg konnte Roczen leider nur drei Punkte auf WM-Leader Dungey gutmachen und seinen Rückstand auf 23 Zähler verkürzen. „Die WM ist noch komplett offen“, versicherte der 21-Jährige Suzuki Pilot. „Wir haben zwar nur drei Punkte aufgeholt, aber wir werden bis zum letzten Rennen in Las Vegas kämpfen!“

Kenny Roczen siegt beim AMA Supercross in Arlington

Letzte Woche: Kenny Roczen siegt beim AMA Supercross in Arlington

 

Dungey rockt das AMA Supercross Atlanta 2016

Nach erfolgtem Start glaubten die Besucher des AMA Supercross Atlanta 2016 wieder das gewohnte Bild an der Spitze zu sehen. Doch die orangefarbene KTM mit dem Platz an der Sonne gehörte nicht „The Dunge“ sondern vielmehr Marvin Musquin. Während der Franzose den Tross der besten Supercross-Piloten munter anführte, hatte Ken Roczen wieder einmal einen schlechten Start und musste das Feld von hinten aufrollen. Seine Jagd nach möglichst vielen Meisterschaftspunkten endete auf Rang 6. Musquin musste seine Führung in der letzten Runde beim Überrunden von Stewart an seinen Teamkollegen Dungey abgeben. Die Überraschung fand sich allerdings auf Platz drei: Chad Reed, von dem man in den letzten Wochen nicht viel gesehen hatte, schnappte sich den letzten Platz auf dem Podium. Es folgten die KTM Piloten Millsaps und Brayton, während Rückkehrer James Stewart mit Platz 14 zufrieden sein musste.

Meisterschaftsstand nach 8 von 17 Veranstaltungen

1. Ryan Dungey, KTM – 191
2. Ken Roczen, Suzuki – 158
3. Jason Anderson, Husqvarna – 145
4. Cole Seely, Honda – 134
5. Chad Reed, Yamaha – 132
6. Eli Tomac, Kawasaki – 129