AMA Supercross Foxborough 2016 MSC Hennweiler

AMA Supercross Foxborough 2016

In der Nacht von Samstag auf Sonntag stand das AMA Supercross Foxborough 2016 an. Austragungsort war das Gilette Stadium der New England Patriots.

Rückblick: Das letztwöchige Rennen in St. Louis war, wie schon in den Wochen zuvor, vom Duell zwischen Ken Roczen und dem WM-Leader Ryan Dungey geprägt. Roczen konnte zwar direkt nach dem Start die Führung übernehmen, musste sie jedoch schon wenige Meter weiter wieder an Dungey abgeben. Im weiteren Rennverlauf hielt der Deutsche den Druck hoch, kam jedoch nicht mehr zu einem Überholmanöver an die Spitze. Vielmehr unterlief dem 21-Jährigen ein Fehler, der ihn fast den zweiten Rang gekostet hätte. „Ich kam ein bisschen zu schnell in die Kurve und bin übers Vorderrad gerutscht“, räumte Roczen ein. Dabei konnte Jason Anderson kurz den zweiten Rang übernehmen, ehe sich Roczen wieder an seinem amerikanischen Konkurrent vorbeischob und das Rennen auf dem zweiten Rang beenden konnte. „Das dritte Mal in Folge, dass ich auf Platz 2 gelandet bin“, schilderte der gebürtige Thüringer die Situation. „Wir kämpfen sehr hart und ich habe eine Menge Spaß. Wir alle arbeiten sehr gut zusammen um die Soaring Eagle Jimmy John’s Suzuki perfekt vorzubereiten. Wieder Platz 2, wieder ein sehr solides Ergebnis!“

Titelentscheidung vertagt

Ryan Dungey hätte mit einem Sieg alles in Sachen Meisterschaft klar machen können. Doch damit war Ken Roczen nicht einverstanden. Der Deutsche schnappte sich in Runde eins die Führung, während Dungey im Rennverlauf strauchelte, sich aber dennoch den dritten Platz hinter Tomac auf dem Podium sichern konnte. Es folgten anderson und Canard. Nun bleiben Dungey noch zwei Rennen, um seinen Titel einzufahren. Bei noch 50 zu vergebenden Punkten hat der KTM Pilot aktuell 43 Punkte Vorsprung vor Kenny. Theoretisch kann noch alles passieren.

 

Meisterschaftsstand nach 15 von 17 Veranstaltungen

1. Ryan Dungey, KTM – 348
2. Ken Roczen, Suzuki – 305
3. Jason Anderson, Husqvarna – 278
4. Eli Tomac, Kawasaki – 248
5. Chad Reed, Yamaha – 220
6. Marvin Musquin, KTM – 199