AMA Supercross Oakland 2016

AMA Supercross Oakland 2016

In der Nacht von Samstag auf Sonntag stand das AMA Supercross Oakland 2016 an.
Drei von insgesamt 17 Tourstationen haben wir beim AMA Supercross 2016 schon hinter uns. An diesem Wochenende ging es in die Bay Area nach Oakland. Ken Roczen dürfte an die letztjährige Veranstaltung keine gute Erinnerungen haben, denn genau hier durfte er 2015 seine Meisterschaftsträume beerdigen, als er nach einem zu kurz geratenem Sprung ordentlich in den Lenker beißen musste.

AMA Supercross Oakland 2016 – Wieder mit Dungey an der Spitze?

Der „Diesel“, auch bekannt als Ryan Dungey, hat das Red Plate an seiner Werks-KTM montiert und das könnte in Sachen Spannung unter Umständen nichts Gutes bedeuten. Laut Racer-X stand Dungey letztes Wochenende zum neunzehnten Mal in Folge auf dem SX-Podium. Chad Reed hat es in seiner Karriere schon einmal auf 25 aufeinanderfolgende Podestplätze gebracht. Seine Serie endete 2005, dennoch schafft er es auch 2016 bereits zweimal auf das Podest und auch wenn er nicht so schnell zu sein scheint wie Dungey, so hat er doch einen unbändigen Willen vorzuweisen und darüber hinaus scheint er ordentlich Spaß auf der Werks-Yamaha zu haben.

Roczen hadert immer noch mit seinen Starts

Von seiner eigenen Fitness ist Ken Roczen in diesem Jahr mehr als überzeugt. Die Ergebnisse seiner Arbeit konnte man bei der Sports Illustrated verfolgen. Roczens Body kann man auf den Fotos und im dazugehörigen Video fast schon als Skulptur bezeichnen. Doch Roczens körperlicher Zustand war bei den ersten drei Events auch nicht das Problem. Die Achillesverse des Deutschen waren bisweilen die Starts. Wenn die besser werden, wird das oberste Podest näher kommen. Zumindest das Qualifying konnte der Exildeutsche gegen 23.00 Uhr unserer Zeit am Samstag für sich entscheiden. Es folgte James Stewart, der zusammen mit seinem Suzuki Teamkollegen Blake Bagget wieder genesen ins Geschehen eingreifen wollte.

AMA Supercross Oakland 2016- James Stewart

James Stewart zurück im Renngeschehen?

Roczen in Oakland wieder auf dem Podium

Nach erfolgtem Start des Main Events konnte sich Ryan Dungey den Platz an der Sonne sichern, den er bis zum Ziel auch nicht mehr hergeben wollte. Kenny Roczen erwischte einen soliden Top-5 Start. Er schnappte sich sehr schnell James Stewart, der im Rennverlauf aufgab, und platzierte sich hinter 450er Rookie Marvin Musquin auf der zweiten Werks-KTM. Nach einem sehenswerten Kampf zwischen dem Deutschen und dem Franzosen, zog Roczen in der fünften Runde an Musqin vorbei und sicherte sich damit den zweiten Platz auf dem Podium. Hinter Musquin auf der 3, kamen Anderson, Reed, Seely und Tomac ins Ziel. Roczen befindet sich nun auf der vierten Position in der Gesamtwertung, während Dungey auf Position 1 seinen Vorsprung vor Anderson und Reed kontinuierlich ausbaut.

Meisterschaftsstand nach 4 von 17 Veranstaltungen

1. Ryan Dungey, KTM – 97
2. Jason Anderson, Husqvarna – 75
3. Chad Reed, Yamaha – 75
4. Ken Roczen, Suzuki – 73
5. Cole Seely, Honda – 70
6. Eli Tomac, Kawasaki – 68

 

Motocross in Hennweiler

Bis in Hennweiler wieder ein Rennen stattfindet, wird es noch etwas dauern. Traditionell gastiert der Südwest-Cup im September auf der Naturstrecke inmitten der Gemarkung Herschbach. Der MSC Henweiler bietet den Piloten dann wieder zahlreiche Sprünge und Tables auf der über sechs Meter breiten Crosspiste, die eine Länge von 1400 Metern zu bieten hat. Die Motocrossstrecke verläuft auf verschiedenen Terassen und überwindet dabei einen Höhenunterschied von 30 Metern. Die Cross-Strecke in Hennweiler bietet ausreichend Platz für Gespanne, Quads und Solo-Motorräder.