Motocrossstrecke in Hennweiler

Zuversicht beim Team Germany für das Motocross of Nations

Zuversicht beim Team Germany für das Motocross of Nations. Das Motocross-Highlight des Jahres steht unmittelbar vor der Tür: Am 26. Und 27. September gehen beim MXoN in Ernée/Frankreich die besten Fahrer aus über 30 Nationen an den Start. Mit dabei ist auch das Team Germany, das mit Dennis Ullrich, Henry Jacoby und Max Nagl Deutschland vertritt. Vor dem Event in Frankreich ist die Stimmung im deutschen Team gut.

Teamchef Hubert Nagl: „Leider hatten wir kurz vor dem Rennen jetzt keine Chance mehr auf einen gemeinsamen Tag mit der Mannschaft, aber der gemeinsame Auftritt mit dem Showtraining im schwäbischen Gaildorf half kürzlich noch einmal dabei, dass Teamgefühl zu stärken.“

Suzuki Pilot Dennis Ullrich: „Ich freue mich auf die etwas andere Veranstaltung im Jahr, denn es ist das einzige Mal, wo nicht jeder gegen jeden kämpft. Hier müssen wir als Mannschaft auftreten und uns zusammen eine entsprechende Taktik überlegen, um erfolgreich zu sein. Mir persönlich kommt die harte Strecke in Ernée entgegen und sollte auch dem gesamten Team in die Karten spielen.“

KTM Rider Henry Jacobi ist auch schon voller Vorfreude: „Ich finde es echt klasse, dass ich für Deutschland starten darf. Ich habe viel trainiert und werde alles geben, um die Mannschaft nach vorne zu bringen. Meine Stärken sehe ich in den Starts, auch wenn ich mit dem MX2-Bike fahren werde und besonders zu Beginn einen Nachteil gegenüber den hubraumstärkeren Motorrädern habe. In diesem Jahr bin ich nicht mehr ganz so aufgeregt als noch im vergangenen Jahr, aber nach wie vor mega-happy und stolz darauf, dabei sein zu dürfen“.

Husqvarna Werkspilot Max Nagl, der sich bei der MXGP den Fox Holeshot Award 2015 sichern konnte, ist optimistisch. „Eine wirkliche Team-Vorbereitungszeit blieb uns leider nicht, aber ich freue mich trotzdem auf Ernée und will versuchen, ein Top-Ergebnis am Ende der Saison zu erreichen. Als Team sind wir bereits eingespielt und ich habe ein gutes Gefühl für das Wochenende“.

Teamchef Hubert Nagl rechnet mit einem Platz in den Top-Ten. „Den fünften Platz aus dem Vorjahr zu wiederholen wäre großartig, doch wir sollten nicht vermessen sein. Wenn alles passt, können wir sicherlich ein Ergebnis in den Top-Fünf erreichen, realistisch ist ein Platz in den Top-Zehn.